Regula aurea – leben und leben lassen

Wer immer sich im öffentlichen Raum verlauten lässt – und dabei nicht einmal speziell dezidiert seine Meinung sagt – wird kritisiert. Ja, jeder ist sogar der Kritik ausgesetzt, wenn er nur ist. Es ist immer jemand da, der kommentiert, was ich tue oder nicht tue. Und es ist immer jemand da, der weiss, was ich besser gemacht oder gelassen hätte.

Auch wenn ich zuweilen behaupte, von der Meinung anderer unabhängig zu sein, finde ich es doch schön, wenn ein Kommentar positiv ausfällt und weniger schön, wenn er schlecht ausfällt. Ich erfahre immer wieder, dass mich Rückmeldungen und Ratschläge, wie gut gemeint sie auch immer sind, nämlich überhaupt nicht kühl lassen.

Aber wenn schon kritisiert wird, dann bitte anständig und fair, ganz im Sinn der goldenen Regel: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“ Deshalb haben wir hier auf dem Blog nun auch eine Netiquette eingerichtet, der die Regula aurea zu Grunde liegt. Prophylaktisch. Natürlich.

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3 Antworten zu Regula aurea – leben und leben lassen

  1. max schreibt:

    Und diese Netiquette wurde prophylaktisch nötig, weil max auf die gesetzlichen Grundlagen für das Personal im Abstimmungslokal hinwies?

    Max hält sehr viel von unserer Demokratie und davon, dass das Abstimmungsgeheimnis sehr wichtig ist.

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  2. max schreibt:

    Aha, habe drum profiltaktisch gelesen. War wohl meine Brille.

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