M(a)cIntosh

Da habe ich in den Weiten des www tatsächlich jemanden gefunden, der meinen Übernamen aus Jugendtagen verwendet. Pipistrella, was soviel wie Fledermaus bedeutet.

Übernamen kann man zum Glück mehrere haben. Ich hoffe natürlich, dass sich niemand mit meinem zweiten meldet, zu dem ich letztes Jahr gekommen bin. Macintosh. Bis ich vor ein paar Jahren das Buch „Der Apfelgarten gelesen hatte, wusste ich gar nicht, dass zwischen Apple und Macintosh eine Beziehung besteht, die über Computer hinaus geht.

Das Buch beschreibt rund zwei Jahre aus dem Leben einer jungen Frau in Amerika, die sich vergebens bemüht, während der grossen Depression den Apfelgarten ihrer Eltern zu retten. Eine Apfelsorte, die sie erntet und aufwendig in Holzkisten verpackt ist McIntosh.

Letztes Jahr in Kanada habe ich dann zum ersten Mal McIntosh Äpfel (die gibts im Thurgau nämlich nicht) gekauft und gekostet. Was der schöne Name nie vermuten liesse: Sie schmecken als Tafelobst nicht überwältigend, sind aber als Kochäpfel sehr geeignet. Und als ich dann einmal nebenbei erwähnte, dass der Kanton Thurgau, in dem ich wohnte, auch Mostindien heisse wegen der vielen Apfelbäume und dem Süssmost, hatte ich meinen neuen Namen.

http://de.wikipedia.org/wiki/McIntosh_%28Apfel%29#Nutzung

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5 Antworten zu M(a)cIntosh

  1. pipistrella schreibt:

    🙂 mir ist der name vor vielen jahren, als ich mir einen internet-chat-namen überlegen musste, zugeflogen, im wahrsten sinne des wortes ;-).
    leider gibt es unterdessen schon eine menge pipistrellas im netz, was den namen nicht mehr so einzigartig sein lässt. so musste ich im twitter auf einen anderen namen ausweichen (@toaschti, ein name aus meiner jugendzeit).
    sorry, wenn ich dir deinen jugendzeit-namen geklaut habe, war also unwissentlich 😉
    liebe grüsse

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  2. Franz Oettli schreibt:

    Aepfel sind sehr praktische Früchte. Wenn es sie noch nicht gäbe, müsste man sie erfinden! Ich esse jeden Tag mindestens einen Apfel. Meine amerikanischen Freunde sagten jeweils „an apple a day keeps the doctor away“. Und das stimmt. Aepfel sind nämlich nicht nur praktisch, sondern auch gesund, z.B. fürs Zahnfleisch. Nur hasse ich diese neuseeländischen Importäpfel, wo man diese Kleberli noch wegmachen muss.

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  3. Franz Oettli schreibt:

    MacIntosh heisst auch Regenmantel. Und bei uns regnet es ziemlich stark. Bei Ihnen auch?

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